Homöopathische Globuli
24 Salze sollen gegen die meisten Krankheiten wirken – weil sie die mögliche Ursache der Beschwerden, einen gestörten Mineralstoffhaushalt im Körper, beheben.
Männlicher Oberkörper
Welche Salze helfen gegen Beschwerden im Bereich von Kopf, Atemwegen und Verdauungsorganen? Typische Symptome und die entsprechenden Mineralsalze.
Bein
Spezielle Salze bei Hautleiden, psychischen Störungen, gegen Probleme des Bewegungsapparates, in der Schwangerschaft und gegen Kinderkrankheiten.
Kristalle
Die Schüßler Salze Nr. 1 bis 12 bilden die Basis der Mineralstofftherapie. Woraus bestehen sie, was bewirken sie, wann werden sie angewendet?
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Nachträglich hinzugefügt wurden die Schüßler Salze Nr. 13 bis 24. Die Mineralstoffe und Spurenelemente helfen bei den verschiedensten Krankheitsbildern.
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Schüßler Salze: Heilende Mineralstoffe

Ein gestörter Mineralstoffhaushalt im Körper verursacht Krankheiten – davon war Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler überzeugt. Um diese Krankheiten zu heilen, muss man also die fehlenden Stoffe von außen zuführen. Schüßler entwickelte seine biochemische Therapie auf Basis der zwölf Mineralsalze, die am häufigsten in den Organen vorkommen.

Im Überblick



Die Geschichte der Mineralsalztherapie (Biochemie)

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898), erfolgreicher Arzt in Oldenburg, entdeckte schon früh die Homöopathie als Therapieform. Gleichzeitig interessierte er sich stark für die Entdeckung der Zelle durch seinen Zeitgenossen Virchow. Auch die für die damalige Zeit revolutionäre Idee, dass Mineralstoffe lebensnotwendig sind, beschäftigte ihn stark. Für ihn entstehen Krankheiten zu einem großen Teil auf der Grundlage eines „gestörten Mineralienhaushaltes“.

Nun begann er, eigene Forschungen anzustellen. Es gelang ihm herauszufinden, welche Mineralstoffe hauptsächlich in unseren Organen vorkommen, welche Aufgaben sie haben, und welche Beschwerden mit Mineralstoffstörungen einhergehen. Daraus entwickelte er den Gedanken der Mineralsalztherapie oder – wie er sie nannte – der biochemischen Heilweise. Er vertrat die Auffassung, dass, wenn der gestörte Mineralsalzhaushalt ausgeglichen wird, der Körper wieder normal funktionieren kann und die Krankheiten geheilt werden.

Er vereinfachte die große Vielfalt der homöopathischen Mittel und beschränkte sich auf zwölf Mineralsalze. So distanzierte er sich drastisch von der klassischen Homöopathie. Man spricht daher auch von biochemischen Mitteln nach Schüßler.

Anfang des 20. Jahrhunderts fügten Anhänger der Lehre Schüßlers dann noch zwölf weitere Mineralstoffe und Spurenelemente hinzu. Diese Schüßler Salze Nr. 13 bis 24 werden daher auch Ergänzungsmittel genannt.
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Hinweise zur Einnahme der Schüßler Salze

Schüßler Salze sind homöopathisch aufbereitete Mineralstoffe. Sie werden wie in der klassischen Homöopathie potenziert und als D6- oder D12-Potenzen im Handel angeboten. Die Schüßler Salze sind ganz natürliche Mittel, und doch gibt es einiges zu beachten:
  • Bei Diabetes: 48 Tabletten entsprechen 1 BE.
  • Bei Laktoseintoleranz: Die Tabletten enthalten geringe Mengen von Laktose. Hier ist es auch möglich, auf homöopathische Globuli umzusteigen. Sie enthalten statt Laktose (Milchzucker) Saccharose (Rohrzucker). Eine weitere Möglichkeit ist, auf Tropfen auszuweichen. In der Apotheke bekommen Sie diese Tropfen und Globuli mit der Angabe des Namens und der Potenz zum Beispiel das Schüßler Salz Nr. 2 unter dem Namen Calcium phosphoricum mit der Potenz D6. Für die Einnahme gilt dann: zehn Tropfen oder zehn Globuli entsprechen einer Tablette.
  • Bei Kindern und Alkoholempfindlichen: Da homöopathische Tropfen Alkohol enthalten, sollten Kinder und Alkoholempfindliche nur Globuli und Tabletten anwenden.
  • Bei Zöliakie: Viele biochemische Tabletten können 9,5 mg Weizenstärke mit einem Glutenanteil von 0,0285 mg enthalten. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach glutenfreien Alternativen.
Bei der Dosierung unterscheidet man stark nach Art der Beschwerden zwischen einer Akutdosierung für plötzlich auftretende Erkrankungen wie Schnupfen und einer Dosierung für chronische Erkrankungen.

Akutdosierung
Erwachsene und Kinder über zwölf Jahre: alle fünf bis 15 Minuten eine Tablette.
Kinder unter zwölf Jahre: ein- bis zweistündlich eine Tablette.

Dosierung für chronische Erkrankungen

Erwachsene und Kinder über 12 Jahre: zwei- bis sechsmal täglich ein bis zwei Tabletten.
Kinder unter zwölf Jahren: drei- bis viermal täglich eine Tablette.
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Wie wirken Schüßler Salze?

Schüßler Salze zielen darauf ab, die Gesundheit langfristig zu erhalten. Sie bekämpfen nicht einzelne Symptome. Vielmehr greifen sie regulierend in den Stoffwechsel der Zellen ein und regen die Selbstheilungskräfte an. Durch die feinstoffliche Aufbereitung mittels Potenzierung können Mineralsalze über die Schleimhäute direkt ins Blut gelangen und werden nicht vom Verdauungssystem vorzeitig ausgeschieden. Sie wirken nach dem Prinzip „ersetzen, was fehlt“.

Doch sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Wirksamkeit der Schüßler Salze wissenschaftlich nicht bewiesen ist und Kritiker bezweifeln, dass beispielsweise Dosierungen der Schüßler Salze in D6- oder D12-Potenzen, also in minimalen Anteilen, eine Wirkung haben. Ihr Hauptargument ist, dass die gleichen Mineralien täglich in viel höheren Dosen mit der Nahrung aufgenommen werden. Dennoch erzielen viele Therapeuten mit Schüßler Salzen Erfolge. Eine Behandlung mit Schüßler Salzen ist weitgehend nebenwirkungsfrei. Nur bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung sollte eine Langzeittherapie ausschließlich unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden.
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Kristall
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Die 24 Schüßler Salze sind homöopathisch aufbereitete Mineralstoffe. Nach Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler können sie einen gestörten Mineralsalzhaushalt des Körpers ausgleichen und so Krankheiten heilen.
Medizinfläschchen
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Schüßler Salze werden als Tropfen, Globuli oder Tabletten angeboten. Da homöopathische Tropfen Alkohol enthalten, sind sie für Kinder und Alkoholempfindliche nicht geeignet.
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