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Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen)



Bei Hyperhidrose schwitzen die Betroffenen unabhängig von Temperatur oder Jahreszeit übermäßig. Je nach Form der Erkrankung schwitzen sie entweder am ganzen Körper sehr stark, oder – und das kommt wesentlich häufiger vor – das Schwitzen begrenzt sich auf bestimmte Körperstellen, etwa die Achseln, die Hände oder Füße.

Schwitzen – gesund oder krank?

Schwitzen ist gesund. Denn durch Schwitzen reguliert unser Körper seine Temperatur. Wir schwitzen beim Sport, in der Sauna und bei heißen Außentemperaturen: unser Körper passt auf, dass wir nicht überhitzen.

Doch auch in anderen Situationen kann es passieren, dass Hände und Achseln feucht werden. Bei psychischer Anspannung und Angst, aufgrund von Krankheiten oder wegen der Einnahme bestimmter Medikamente. Schweiß an sich ist relativ geruchlos. Den typischen Schweißgeruch erzeugen Körperbakterien, die ihn zersetzen.

Generell ist Schwitzen ein gesunder Mechanismus unseres Körpers. Einige Menschen schwitzen jedoch mehr als andere: Hyperhidrose, übermäßiges Schwitzen, ist eine Krankheit, die bei Betroffenen einen großen Leidensdruck erzeugt.
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