Melatonin
Hormon, das von der Zirbeldrüse, einer kleinen Drüse im Gehirn, produziert wird. Wahscheinlich beeinflusst es den Schlaf-Wach-Rhythmus.
Die Ausschüttung von Melatonin wird über Lichtreize gesteuert, die über das Auge an das Sehzentrum weitergeleitet werden. Bei Dunkelheit wird vermehrt Melatonin ausgeschüttet und so der Schlaf eingeleitet. Aus diesem Grund findet Melatonin vor allem bei Schlafstörungen oder Flugreisenden mit Jet-Lag Einsatz. Weiterhin soll es das Immunsystem stärken, die Stressbewältigung erhöhen und
antioxidativ wirken.
Wegen fehlender Langzeituntersuchungen sind mögliche Nebenwirkungen noch nicht abschließend beurteilbar. In den USA, wo es seit 8 Jahren freiverkäuflich erhältlich ist, wurden scheinbar keine ernsthaften Nebenwirkungen gemeldet.
So können Sie den körpereigenen Melatonin-Spiegel beeinflussen: Sorgen Sie für ausreichend Schlaf in einem möglichst dunklen Zimmer, denn Licht bremst augenblicklich die Produktion des Schlafhormons. Auch regelmäßige Entspannungsübungen wirken sich positiv auf den Melatoninspiegel aus.